So hat sich Hessens Start-up-Landschaft im Jahr 2025 entwickelt
Zahlen, Daten, Fakten: In seiner Publikation „Facts & Figures“ gibt der StartHub Hessen einen datenbasierten Einblick in die Start-up-Szene des Landes. Die Zahl der Start-ups in Hessen steigt erneut.
© StartHub Hessen
Wie hat sich die hessische Start-up-Landschaft im vergangenen Jahr entwickelt? Dieser Frage geht der StartHub Hessen im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums mit seiner Publikation „Start-up State Hessen: Facts & Figures“ nach. Das Ziel: Einen Einblick in Umfang und Aktivitäten der Start-up-Szene in Hessen zu bieten. Die Auswertung für 2025 liegt nun vor.
Zahl der aktiven Start-ups in Hessen steigt erneut an - auf 1.616
Zentrale Erkenntnis: Die Zahl der in Hessen aktiven Start-ups ist im Jahr 2025 erneut angestiegen und liegt nun bei 1.616 (2024: 1.566). Dabei werden jene Start-ups gezählt, die zwischen 2016 und 2025 gegründet wurden und zum Zeitpunkt der Auswertung Anfang 2026 weiterhin wirtschaftlich aktiv waren. Ältere Unternehmen fließen nicht mehr in die Betrachtung ein. Von den 1.616 aktiven Start-ups sind 954 maximal fünf Jahre alt. Das Durchschnittsalter der hessischen Start-ups liegt bei 4,9 Jahren.
In Frankfurt und Darmstadt sind besonders viele Start-ups ansässig
Bei den Städten und Landkreisen mit den meisten Start-ups in Hessen haben unverändert Frankfurt und Darmstadt die Nase vorn. In Frankfurt sind 522 Start-ups ansässig (+10), in Darmstadt 134 (+9). Auf den weiteren Rängen folgen Main-Taunus-Kreis mit 108 Start-ups (+10), Hochtaunuskreis mit 99 Start-ups (+3), sowie die Stadt Wiesbaden mit 96 Start-ups (+6). Setzt man die Zahl der ansässigen Start-ups ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, übernimmt unverändert Eschborn den Spitzenplatz im Ranking: Rein rechnerisch sind in Frankfurts Nachbarstadt 198,7 Start-ups pro 100.000 Einwohner ansässig. Auf hohe Start-up-Zahlen pro 100.000 Einwohner kommen auch Darmstadt (84,2), Frankfurt (68,2) und Bad Homburg v.d.H. (73,9).
Software, Medizin und E-Commerce sind die wichtigsten Start-up-Branchen
Blickt man auf die Branchen, in denen hessische Start-ups aktiv sind, belegt unverändert der Software-Sektor den Spitzenplatz: 266 hessische Start-ups arbeiten in diesem Bereich. Weitere wichtige Start-up-Branchen in Hessen sind Medizin (141 Start-ups), E-Commerce (138) und der Finanzbereich (122). Bei den Start-ups, die bereits Investoren an Bord haben, entfällt mit 38 Start-ups der größte Branchen-Anteil mit auf den Bereich Medizin - gefolgt von Software (34 Start-ups) und Finanzbereich (33).
11 Prozent mehr Investoren an hessischen Start-ups beteiligt
Neben der Zahl der aktiven Start-ups ist auch die Zahl der Investoren, die an hessischen Start-ups beteiligt sind, gestiegen - um rund 11 Prozent auf nun 2.267. Der mit Abstand größte Anteil entfällt dabei auf Business Angels (84,7 Prozent). Hinzu kommen Venture Capital-Investoren (7,1 Prozent), Corporates (3,7 Prozent) und Family Offices (1,2 Prozent).
Bei seiner Auswertung greift der StartHub Hessen auf Daten des Dienstleisters Startupdetector zurück. Für den Report wurden alle aktiven Start-ups erfasst, die zwischen dem 1.1.2016 und dem 31.12.2025 gegründet wurden. Als Start-up werden in diesem Zusammenhang innovative Unternehmen mit signifikantem Wachstumspotenzial verstanden, die nicht älter als zehn Jahre sind.
Die vollständige Publikation „Start-up State Hessen: Facts & Figures 2025“ ist unter folgendem Link verfügbar.
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